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Cassina

LC1 Outdoor

Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand, 1929
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Name: LC1 Outdoor
Hersteller: Cassina
Designer: Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand
Farbe: schwarz
Material: Polyester
Bezug: Sunbrella Sling
Gestell: rostfreier Stahl, glanzgebürstet
Armlehne: mit Armlehnen
Abmessungen: Breite 60 cm x Tiefe 65 cm x Höhe 64 cm, Sitzhöhe 40 cm

Der Outdoor-Sessel "LC1" von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand

Der berühmte Bauhaus-Klassiker LC1 von Le Corbusier, Pierre Jeanneret und Charlotte Perriand entstand im Jahre 1929. Er gehört zu einer Produktfamilie von Sesseln und Sofas des LC-Programms. Charakteristisch sind die einzelnen Kissenelemente, die von einem Skelett aus Stahl fest zusammengehalten werden. Ein genialer Entwurf, der zum Designklassiker wurde!

Ganz neu ist nun die Outdoor-Variante des Sessel LC1. Das Gestell besteht bei diesem Modell aus glanzgebürstetem, rostfreien Stahl, das absolut wetterbeständig ist. Das Material für Sitz, Rücken und Armlehnen besteht aus dem Outdoor-Stoff "Sunbrella Sling" (100 % Polyester), der absolut lichtecht, regenfest und wiederstandsfähig gegen Salze ist. Ein Designklassiker für Garten, Balkon, oder Terrasse. 

Wir bieten Ihnen den Sessel LC1 mit Bezug "Sunbrella Sling" in der Farbe schwarz an.

Maße: Breite 60 cm, Tiefe 65 cm, Höhe 64 cm, Sitzhöhe 40 cm

Die LC-Familie wird von Cassina produziert.

Designerportrait - Charlotte Perriand und Le Corbusier

Charlotte Perriand und Le Corbusier

Eine Frau mit Einfluss. 1927, im Rahmen einer Ausstellung des etablierten Pariser Salon d´Automne, macht eine junge Architektin auf sich aufmerksam. Sie präsentiert eine höchst eigenwillige "Bar unter dem Dach", vollständig aus vernickeltem Kupfer und eloxiertem Aluminium gebaut. Wenig später ist sie die persönliche Assistentin des radikalen Architekten und Künstlers Le Corbusier. Runde 10 Jahre währt das intensive miteinander, und das Wirken von Charlotte Perriand lässt sich an praktisch allen Einrichtungsgegenständen ablesen, die in dieser Zeit entworfen werden. Sie verleiht dem manchmal kühlen Rationalismus des umstrittenen Gestalters immer wieder eine besondere menschliche Dimension. 1940 lädt die japanische Regierung sie nach Tokio ein, dort bleibt sie sechs Jahre. Den Einfluss von Le Corbusier und ihre intensive Japan-Erfahrung bringt Charlotte Perriand in vielen eigenen Entwürfen zum Ausdruck – auf ihre ganz individuelle und herausragende kreative Weise. Wie etwa im beeindruckenden Tisch Ventaglio von 1972, der ihrer "Art de Vivre" beispielhaft Form verleiht.

1978 beginnt eine enge Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Cassina. Mit Werken anderer berühmter Designer sind die Entwürfe von Charlotte Perriand heute in der Kollektion "Cassina l Maestri" erhältlich. 

Ein Mann mit Visionen. Die Hornbrille mit dem dicken, runden, schwarzen Rahmen ist sein Markenzeichen. Darüber hinaus ist Le Corbusier aber nicht ohne weiteres auf ein klar umrissenes Profil und ein rundherum stimmiges Bild festzulegen. Er ist Architekt, Städteplaner, Maler, Bildhauer, Dekorateur, Designer, Dozent, Zeitungsherausgeber, energischer Kritiker – und das nicht zuletzt auch sein eigener, denn im Laufe seines Lebens stellt er seine öffentlich verkündeten Auffassungen wiederholt selbst in Frage. Er denkt und entwirft radikal, er provoziert, er polarisiert, er schockiert, aber er gewinnt für seine außergewöhnlichen Ideen und vollkommen neuen Planungsansätze meist auch konsequente verfechter und glühende Anhänger. 

Er wird oft verkannt, dennoch ist die Liste seines fast 60jährigen Schaffens bewundernswert lang, und heute versteht man ihn als einen der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Architektur und des Möbeldesigns schlechthin. 

Le Corbusier heißt eigentlich Charles-Edouard Jeanneret und wird 1887 in der Schweiz geboren. Das Pseudonym, das er sich später zulegt, ist am Namen seines Großvaters orientiert. Er reist viel, lernt zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten kennen, schöpft aus diesen Begegnungen und richtet sich mit ca. 30 Jahren seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Paris ein. Als er 1965 mit 78 Jahren stirbt, hinterlässt er als Lebenswerk 75 Einzelgebäude in 12 verschiedenen Ländern, die Ausarbeitung von 42 bedeutenden städtebaulichen Plänen, 8000 Handzeichungen, über 400 Gemälde, 44 Skulpturen, 34 Bücher, hunderte von Artikeln und Vorträgen. Und nicht zu vergessen: 

Einige Möbel, die es – wie er – zu Weltruhm gebracht haben.

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