- Produkte
- Themen
-
Hersteller & Designer
- Hersteller
-
Designer
- Achille Castiglioni
- Alberto Meda
- Alessandro Dubini
- Alexander Girard
- Alfredo Häberli
- All the way to Paris
- Alvar Aalto
- Anderssen & Voll
- André Zingg
- Andreas Engesvik
- Andreas Lund
- Andreas Lund & Jacob Rudbeck
- Antonio Citterio
- Archirivolto
- Arik Levy
- Arne Jacobsen
- Atle Tveit
- Axel Kufus
- Baltensweiler Niederberger
- Barber & Osgerby
- Bartoli Design
- Battista Giudici
- Benny Mosimann
- Benjamin Hubert
- Benjamin Thut
- Bertjan Pot
- Big Game
- Birger Dahl
- Bluezone
- Broberg&Ridderstråle
- Carlo Clopath
- Carmen Buttjer
- Carolina Wilcke
- Carsten Gollnick
- Cecilie Manz
- Charles Eames + Eero Saarinen
- Charles & Ray Eames
- Charles O. Job
- Charlotte Perriand
- Christian Dell
- Christoffer Martens
- Christophe Marchand
- Christophe Pillet
- Claesson Koivisto Rune
- Clara von Zweigbergk
- Claus C. Simonsen
- Constant Nieuwenhuys
- Constantin Brancusi
- Daï Sugasawa
- Daniel Cortazar
- Daniel Enoksso
- Daniel Rybakken
- Dante Bonuccelli
- David Geckeler
- Delphin Design
- Design by HAY
- Dieter de Haas
- Dieter Rams
- Dirk Winkel
- Dirk Wynants
- Dorothee Becker
- Dor Carmon
- Doshi Levien
- Eckart Muthesius
- Eero Saarinen
- Egon Eiermann
- Eileen Gray
- EOOS
- Erik Magnussen
- Faye Toogood
- Fattorini + Rizzini + Partners
- Felix Stark
- Formstelle
- Form us with Love
- Foster + Partners
- Franco Albini
- Frank Gehry
- Franz Volhard
- Friso Kramer & Wim Rietveld
- Fritz Haller & Paul Schärer
- Front
- GamFratesi
- George Carwardine
- Gerrit Rietveld
- George Nelson
- Giancarlo Fassina + Michele de Lucchi
- Glen Oliver Löw
- Gio Ponti
- Goodmorning Technology
- Gordon Guillaumier
- Hallgeir Homstvedt
- Hannakaisa Pekkala
- Hans Coray
- Hans Hornemann
- Hans Thyge & Co.
- Hans J. Wegner
- Harri Koskinen
- Harry Bertoia
- Harry Thaler
- Hee Welling
- Hee Welling & HAY
- Hella Jongerius
- Henrik J. Bruun und Jacob S. Munch
- Henrik Pedersen
- Hoffmann und Kahleyss
- Ilse Crawford
- Inga Sempé
- Isamu Noguchi
- Iskos-Berlin
- Jader Almeida
- Jaime Hayon
- Jakob Wagner
- James Irvine
- Jasper Morrison
- Javier Mariscal
- Javier Moreno Studio
- Jean Prouvé
- Jehs+Laub
- Jens Fager
- Jens Praet & Vibeke Skar
- Jerszy Seymour
- Jo Hammerborg
- Joe Colombo
- Johan Van Hengel
- John + Samantha Ritschl-Lassoudry
- Jonathan de Pas, Donato d'Urbino, Paolo Lomazzi
- John Astbury
- Jonas Lindvall
- Jonas Wagell
- Jorge Pensi
- Jorgen Rasmussen
- Jörg Boner
- Jorre van Ast
- Julien De Smedt
- Julien Renault
- Hans Roericht
- KaschKasch
- Kasper Salto
- Klaus Franck, Werner Sauer und Wiege, Fritz Frenkler, Justus Kolberg
- Konstantin Grcic
- Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand
- Leon Ransmeier
- Leonhard Pfeifer
- Lievore Altherr
- Liljencrantz
- LucidiPevere
- Ludwig Mies van der Rohe
- Maarten van Severen
- Mads Sætter-Lassen
- Marc Newson
- Marcel Breuer
- Mario Bellini
- Mart Stam
- Martin Solem
- Martin Visser
- Max Bill
- Meda & Rizatto
- Merckx & Maes
- Michel Charlot
- Minke van Voorthuizen
- Monica Armani
- Monika Graffeo
- Morten&Jonas
- MSDS Studio
- Muller van Severen
- Nani Marquina
- Naoto Fukasawa
- nendo
- Neuland. Paster & Geldmacher
- Nils Holger Moormann
- Nina Mair
- Nipa Doshi + Jonathan Levien
- NoiDoi Design Studio
- Norbert Geelen
- Note Design Studio
- Oliver Bahr
- Onno de Knegt
- Osko+Deichmann
- Otto Blümel
- Paolo Rizzatto
- Patricia Urquiola
- Patrick Frey und Markus Boge
- Patrick Norguet
- Peter Horn
- Peter J. Lassen
- Peter Joansen
- Peter van de Water
- Philippe Starck
- Piero Lissoni
- Piet Hein, Arne Jacobsen, Bruno Mathsson
- Poul Henningsen
- Poul Kjærholm
- Radice & Orlandini
- Rasmus Gottliebsen
- Richard Schultz
- Robert de le Roi
- Robby and Francesca Cantarutti
- Robby Cantarutti & Partners
- Rodolfo Dordoni
- Ron Arad
- Robert Bronwasser
- Rolf Heide
- Romano Marcato
- Ronan and Erwan Bouroullec
- Rüdiger Schaack (Sedus Design Team)
- Sam Hecht & Kim Colin
- Sandra Lindner
- Scaffidi + Johansen
- Scholten&Baijings
- Sebastian Herkner
- Shin Azumi
- Shin+Tomoko Azumi
- Sidse Werner
- Simon Legald
- Sir David Chipperfield
- Sir Kenneth Grange
- Space Copenhagen
- Stefan Diez
- Steve Lechot
- Stine Engelbrechtsen
- Studio 0405
- Studio Parade
- Studio Segers
- Swen Krause
- Sori Yanagi
- Søren Rose
- Sybilla
- Taf Architects
- Thau & Kallio
- Thomas Bentzen
- Thomas Berndstrand
- Thomas Merkel
- Thonet Design Team
- Tito Agnoli
- Tom Fischer
- Tommaso Cimini
- Tomoya Tabuchi
- Uwe Sommerlade
- Wilhelm Wagenfeld
- Verner Panton
- Vico Magistretti
- Vilhelm Lauritzen
- Viola Heyn-Johnsen und Jonas Trampedach
- Wiege Entwicklungsgesellschaft
- Stoll
- Outdoor
- Ausstellungsstücke
Le Corbusier, Pierre Jeanneret, Charlotte Perriand
Desingnerportrait - Charlotte Perriand und Le Corbusier
Eine Frau mit Einfluss. 1927, im Rahmen einer Ausstellung des etablierten Pariser Salon d´Automne, macht eine junge Architektin auf sich aufmerksam. Sie präsentiert eine höchst eigenwillige "Bar unter dem Dach", vollständig aus vernickeltem Kupfer und eloxiertem Aluminium gebaut. Wenig später ist sie die persönliche Assistentin des radikalen Architekten und Künstlers Le Corbusier. Rund 10 Jahre währt das intensive Miteinander, und das Wirken von Charlotte Perriand lässt sich an praktisch allen Einrichtungsgegenständen ablesen, die in dieser Zeit entworfen werden. Sie verleiht dem manchmal kühlen Rationalismus des umstrittenen Gestalters immer wieder eine besondere menschliche Dimension. 1940 lädt die japanische Regierung sie nach Tokio ein, dort bleibt sie sechs Jahre. Den Einfluss von Le Corbusier und ihre intensive Japan-Erfahrung bringt Charlotte Perriand in vielen eigenen Entwürfen zum Ausdruck – auf ihre ganz individuelle und herausragende kreative Weise. Wie etwa im beeindruckenden Tisch Ventaglio von 1972, der ihrer "Art de Vivre" beispielhaft Form verleiht.
1978 beginnt eine enge Zusammenarbeit mit dem Unternehmen Cassina. Mit Werken anderer berühmter Designer sind die Entwürfe von Charlotte Perriand heute in der Kollektion "Cassina l Maestri" erhältlich.
Ein Mann mit Visionen. Die Hornbrille mit dem dicken, runden, schwarzen Rahmen ist sein Markenzeichen. Darüber hinaus ist Le Corbusier aber nicht ohne weiteres auf ein klar umrissenes Profil und ein rundherum stimmiges Bild festzulegen. Er ist Architekt, Städteplaner, Maler, Bildhauer, Dekorateur, Designer, Dozent, Zeitungsherausgeber, energischer Kritiker – und das nicht zuletzt auch sein eigener, denn im Laufe seines Lebens stellt er seine öffentlich verkündeten Auffassungen wiederholt selbst infrage. Er denkt und entwirft radikal, er provoziert, er polarisiert, er schockiert, aber er gewinnt für seine außergewöhnlichen Ideen und vollkommen neuen Planungsansätze meist auch konsequente Verfechter und glühende Anhänger.
Er wird oft verkannt, dennoch ist die Liste seines fast 60-jährigen Schaffens bewundernswert lang, und heute versteht man ihn als einen der bedeutendsten Wegbereiter der modernen Architektur und des Möbeldesigns schlechthin.
Le Corbusier heißt eigentlich Charles-Edouard Jeanneret und wird 1887 in der Schweiz geboren. Das Pseudonym, das er sich später zulegt, ist am Namen seines Großvaters orientiert. Er reist viel, lernt zahlreiche bedeutende Persönlichkeiten kennen, schöpft aus diesen Begegnungen und richtet sich mit ca. 30 Jahren seinen Lebens- und Arbeitsmittelpunkt in Paris ein. Als er 1965 mit 78 Jahren stirbt, hinterlässt er als Lebenswerk 75 Einzelgebäude in 12 verschiedenen Ländern, die Ausarbeitung von 42 bedeutenden städtebaulichen Plänen, 8000 Handzeichnungen, über 400 Gemälde, 44 Skulpturen, 34 Bücher, Hunderte von Artikeln und Vorträgen. Und nicht zu vergessen:
Einige Möbel, die es – wie er – zu Weltruhm gebracht haben.